Best of Best – theycallitkleinparis in 2022

2022 brachte für theycallitkleinparis viele Veränderungen. Neue Wohnung. Neuer Job. Jeden Morgen ein Date mit einem unbekannten Raucher. Alles in Transition. Und obwohl neben der vielen Arbeit, die für Butter auf dem Brot sorgt, eigentlich wenig Zeit blieb, wurde eifrig ins Blögchen getippt. 49 Beiträge entstanden im zurückliegenden Jahr. Hier sind die besten, ungewöhnlichsten, aufwendigsten und und und. Im traditionellen Jahresrückblick vom Lieblingsblog der Landeshauptstadt.

Beiträge insgesamt in 2022: 49

Der Beitrag mit den meisten Zugriffen: Karl-Heinz Rummeny im Interview – „Ein bisschen Wehmut ist dabei“ (Anm. d. Red.: Das Gespräch stammt aus dem Juni 2021. Rummeny ist 2022 verstorben.)

Das Interview, das am meisten Zeit in Anspruch nahm: Marco Fuligni vom ES 365 (rund vier Stunden)

Die liebste Gesprächspartnerin: Kerstin Fröse, Stickerin

Der spannendste Außentermin: Besuch der Lebensmittelausgabe „Brot für den Tag“

Die beste Frage: „Wir leben in einer Zeit, in der die äußeren Umstände uns zwingen, vieles zu ändern. Die Pandemie, der Krieg und die daraus folgende Energiepreiskrise haben Auswirkungen auf unser aller Leben, verändern es. Ist das der richtige Moment für Utopien?“ (an Stadtforscher Alexander Flohé)

Die beste Antwort: „Gerade in diesen doch verstärkt von Pessimismus und Angst getragenen Zeiten, die eher – so der schöne und wohl passende Titel eines gerade erschienenen Buches – die Anpassung fördern, sollte man sich wieder lustvoll und grenzüberschreitend dem utopischen Denken hingeben.“ (Alexander Flohé auf die Frage, ob es der richtige Moment für Utopien sei)

Die beste Headline: Die Wärme von Waschbeton (ein zweiteiliger Beitrag über die Architektur von Gottfried Böhm)

Die überraschendste Aussage: „Schießen musste ich nie“ (Polizist Dirk Sauerborn)

Das schönste Döneken: Blind Date mit einem Balkon-Raucher

Das beste Bonus-Material: Axel Ganz’ Reisetipps für seine Wahl-Heimat Georgien

Der treueste Leser und Kommentierer: (wie schon in den Vorjahren) Michael Seelmann

Der bedauernswerteste Abgang: Ulrike Möschels Kunstwerk „Gitti Gök“ (zeitweise von Werbung überdeckt)

Ein Lob, das nicht auf Bestellung ins Haus kam: „Liebe Frau Wehrmann, letztes Jahr zu Weihnachten hat man mir – Geburtsjahr 1956, aufgewachsen in der Ellerstr. 70 und bis 1983 dort gelebt – Ihr Buch „Oberbilk Hinterm Bahnhof“ geschenkt. Ich habe es mit großer Begeisterung gelesen und mich in meine Kindheit und Jugend zurückversetzt gefühlt! Nun würde ich Ihr Buch gerne meinem Freund aus Kinderzeiten schenken, der ebenfalls in der Ellerstr. 70 gewohnt hat und mit dem ich über all die Jahre Kontakt gehalten habe. Er wohnt seit den 80er Jahren in Australien und ich werde ihn im November dort besuchen. Leider ist Ihr wunderbares Buch aber vergriffen. Ich würde mich deswegen sehr freuen, wenn Sie mir sagen könnten, wie ich trotzdem noch zu einem Exemplar Ihres Buches kommen könnte. Mit herzliche Grüßen, Martina Bauchrowitz“
(Anm. d. Red.: Aus der Mail resultierte der Beitrag „Die blauen Berge. Ein Oberbilk-Buch geht auf Reisen“)

1 Kommentar

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Liebe Alex,

ja, 2022 war ein sehr spanendes Jahr.
Neben dem Krieg mit Putin, dem Lockdown, die verheerenden Folgen für die Gastronomie, der Hotellerie und der Unterhaltungsbranche.
Neben den horrenden Mieten in in der Stadt, Energiepreise, wo niemand weiß wohin die Reise geht. Einem fahrradfeindlichen Verkehr in der Stadt, sprich der Kampf der Autofahrer ( meist Pendler ) gegen das Unvermeidliche.

Und dann der Blog von Alex, Berichte über Menschen die in diesem wilden See wie Leuchttürme herausragen. Über unsere Stadt, die immer wieder Überraschendes zu bieten hat.

Schauen wir mal, was 2023 so bringt.

Liebe Alex, vielen lieben Dank, Dir einen guten Rutsch in das neue Jahr.
Michael

Tipp : Wolfgang H. Funken auf Facebook und Düsseldorfs Galgenplätze und was daraus wurde. Ein tiefer Blick in die Vergangenheit

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