Just dance. Rückblick auf Tanzi Tanzi #2

Mülheim war Liebe. Daran konnten auch die leicht widrigen Umstände nichts ändern. Am Tag, an dem die Party im achten Stock stieg, wurde einmal mehr der ÖPNV bestreikt. Zumal hatten Grippe und Erkältung große Teile der tanzwütigen Bevölkerung in den Schwitzkasten genommen, es hagelte kurzfristige Absagen. Ein kleines, aber maximal heterogenes Trüppchen wild Entschlossener fand sich dennoch vor der Merkur Spielothek hinter dem Mülheimer Hauptbahnhof, die als Treffpunkt diente, ein und wurde via Fahrstuhl in die achte Etage, benannt übrigens nach der portugiesischen Hauptstadt Lissabon, gebracht. In einer leeren Zwei-Zimmer-Wohnung wurde dann die Mission des Abends erfüllt, die da lautete: just dance. Kein Stillstand. Die folgenden 120 Minuten brachten – neben einem fantastischen Ausblick über das nächtliche Mülheim – Musik von Roland Kaier, den goldenen Zitronen, Maustetytöt, Tokyo Hotel, Helge Schneider und nicht zuletzt auch den Beweis für den folgenden Satz: Das allerschönste, was Füße tun können, ist: tanzen.

Alle Fotos: Tobias Sitko (Merci vielmals!)

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