Kein Chichi. Nur Düsseldorf.

Eisenhüttenstadt-Blogger Ben Kaden im Interview – „Eisenhüttenstadt war eine Stadt der Zukunft“

„Unvermeidlich eine DDR-Stadt“, Foto: Alexandra Wehrmann

 

Die Sommerferien sind in vollem Gange. Und wenn man sich so umhört, fallen die ewig gleichen Destinationen. Portugal. Rügen. Frankreich. theycallitkleinparis hat vor einigen Wochen ein ziemlich unverbrauchtes Reiseziel für sich entdeckt: Eisenhüttenstadt. Nach dem Ortsbesuch kamen viele Fragen auf. Es musste also ein Fachmann her. Ben Kaden, Eisenhüttenstädter im Berliner Exil, ist ein solcher. Kaden hat bis vor einigen Jahren das Blog eisen.huettenstadt.de betrieben. Jetzt hat er sich dankenswerterweise den Fragen von theycallitkleinparis gestellt.

 

Wenn man mit dem Zug in Eisenhüttenstadt ankommt, fällt die Begrüßung eher unfreundlich aus. Am Bahnhofsgebäude prangt der Spruch „Ich bin kein Rassist. Ich hasse euch alle.“ Der Ton der Stadt?

Teilweise, vielleicht. Eisenhüttenstadt ist seit jeher eine Arbeiterstadt und daher traditionell etwas rauer und direkter im Ton. Das Bahnhofsgraffiti steht zwar nicht in dieser Tradition, aber weltoffener Optimismus ist auch nicht gerade das, was die Stimmung der Stadt prägt. Allerdings gibt es natürlich auch eine Reihe von Menschen, die sich nicht in Selbstmitleid und AfD-Kultur wälzen, sondern nach wie vor daran glauben, dass es sinnvoller ist, konstruktiv mit den Herausforderungen der Gegenwart umzugehen. Verallgemeinern würde ich so und so nichts. Generell fehlen der Stadtgesellschaft allerdings seit langer Zeit nachhaltig wirksame Erfolgserlebnisse. Aber wenn Tom Hanks zu Besuch kommt – er war zweimal da – zählt das schon als etwas. Kurzgefasst würde ich sagen, entspricht die Stimmung der Stadt dem, was man von der brandenburgischen Provinz erwarten kann. Anfang der 1990er Jahre war es durchaus düsterer. Es gibt einen hoch deprimierenden und lesenswerten Text über die Stonethrower from Eisenhüttenstadt in einer Ausgabe der Literaturzeitschrift GRANTA.

Die Wiedervereinigung ist mittlerweile 27 Jahre her. Wie viel DDR steckt heute noch in Eisenhüttenstadt?
Eisenhüttenstadt ist aufgrund seiner Geschichte unvermeidlich eine DDR-Stadt. Das wird immer so bleiben und ist auch das Kapital, mit dem sie wirtschaften kann und sollte. Allerdings verändert sich die Bevölkerung der Stadt naturgemäß und die Nachwendegenerationen sind zwar häufig nostalgisch mit der Stadt verbunden, aber vor allem deshalb, weil es der Ort ihrer Kindheit ist, der übrigens dank der gelungenen Stadtanlage nach wie vor exzellent als ein solcher funktioniert. Die Echokammer zur realen DDR, die sich lange in der Bevölkerung hielt, wird mittlerweile sicher kleiner. Vielleicht vollzieht sich hier eine etwas verzögerte Transformation. Der Identifikationsgrad mit der DDR war in Eisenhüttenstadt nachweislich deutlich größer als in vielen anderen Teilen der DDR.

Das erste Haus am Platz. Früher. Foto: Alexandra Wehrmann

Ich war im Juni zum ersten Mal in Eisenhüttenstadt. Wenn ich dich vorab gefragt hätte, welche drei Orte ich mir dort unbedingt anschauen soll, was hättest du mir empfohlen?
Vorab: Eisenhüttenstadt war ja eine Stadt der Zukunft – geplant und angegangen als erste sozialistische Stadt Deutschlands und damit als Vorzeigeobjekt der jungen DDR in den frühen 1950er Jahren. Jetzt ist sie weitgehend eine Stadt der Vergangenheit. Seit den frühen 1990er Jahren schrumpft sie massiv. Sie galt lange Zeit als Verliererin der Wende. Heute operiert sie weitgehend in Sachzwängen, ohne Idealismus und mit unklarer Perspektive. Wäre nicht die besondere Vergangenheit, wäre sie eine ganz durchschnittliche Kleinstadt. Es lohnt sich also vor allem der historische Blick. Die Stadt ist ein steingewordenes Musterbeispiel für sozialistische Stadtplanung und Architektur. Das Dokumentationszentrum für Alltagskultur der DDR in der Erich-Weinert-Allee ist ein exzellenter Ausgangspunkt. Es gibt dort einen sehenswerte Dauerausstellung und Informationen zur Stadtgeschichte. Untergebracht ist es in einer ehemaligen Kindertagesstätte, die sehr repräsentativ für die Architektur der frühen DDR ist. Von dort ausgehend empfiehlt sich der Gang durch die Wohnkomplexe II und III, an denen deutlich wird, wie sehr die Stadtplanung neben dem naturgegebenen Anspruch an Repräsentation auch das menschliche Maß im Blick behielt. Man spürt zumindest teilweise, wie durchdacht die Wegeplanung war und wie die Wohnhöfe mit Spielplätzen, oft auch Planschbecken und weitläufigen Aufenthaltsflächen vor allem das Ziel hatten, den Bewohnern ein positives Lebensumfeld zu geben. Es sollte Vorbildcharakter haben und auch Richtung Westen die Überlegenheit der sozialistischen Lebensweise signalisieren. Am Ende der Saarlouiser Straße, die diese beiden Wohnkomplexe verbindet, gibt es eine sehr hübsche Anlage mit einem kleinen Fließ, vielen Blumen und Kleinplastiken. Das wäre ein schöner Zielpunkt dieses Rundgangs. Von dort ausgehend kann man entweder an dem Wohnhochhaus vorbei auf einige Hügel gehen. Der Rosenhügel beherbergte lange sehr schöne Kleinskulpturen. Um diese vor Diebstahl zu retten, wurden sie in belebtere Ecken der Stadt oder gleich ins Depot versetzt. So ist es also nur ein Park. Von diesem hat man nochmals einen schönen Blick über die Stadt und auch das Stahlwerk Richtung Oder. Will man mehr in der Stadt bleiben und dennoch einen Überblick bekommen, gibt es zwei Möglichkeiten. Die oberste Etage des Krankenhauses, von deren Besucherbereich man exzellent die Sichtachse direkt zum Stahlwerk in den Blick nehmen kann. Oder die Terrasse der Stadtbibliothek im ehemaligen Textilkaufhaus. Von dieser sieht man auch ein Beispiel für missglückte Nachwendeprivatisierung. Denn dem Kaufhaus gegenüber liegt das ehemals beste Hotel der Stadt, das Hotel Lunik, in dem in den 2000er Jahren noch ein kurioser Film namens „Lunik“ unter anderem mit Anna Maria Mühe entstand. Das Haus ist dem aktuellen Eigentümer völlig gleichgültig und verwandelt sich zusehends in eine Ruine.

Bist du selber eigentlich gebürtiger Eisenhüttenstädter?
Nein. Aber ich bin in sehr jungen Jahren dorthin gezogen, weshalb die Stadt für mich fast so prägend ist, als wäre ich dort geboren.

Geranien und Wellblech, Foto: Alexandra Wehrmann

Wie hast du dort gewohnt?
Meine Familie kam Ende der 1970er nach Eisenhüttenstadt, zu einer Zeit, zu der man längst von den luxuriöseren Wohnanlagen, die man in den zentralen Wohnkomplexen findet, auf den standardisierten Plattenbau umgestellt hatte. Ich wohnte also lange Zeit in einem Block, wie man ihn in der ganzen DDR hätte finden können. Gegenüber waren die Kasernen der Volkspolizei, in denen heute die Zentrale Aufnahmestelle für Asylsuchende untergebracht ist. Hinter diesem Kasernenkomplex liegen die Hügel der so genannten Diehloer Berge, aus Kindheitssicht unendlicher Natur- und Spielraum. Die Lage war insofern trotz Plattenbau perfekt. Es gab in Laufweite sowohl städtische als auch ländliche Räume.

Mittlerweile hast du es als Eisenhüttenstadt-Blogger sogar in die ZEIT geschafft. Wie lange gab es das Blog?
Das Blog gab es aktiv von 2006 bis 2010. Um 2010 merkte ich, dass der Abstand zur Stadt zu groß wird, um noch regelmäßig Stories zu finden und Texte zu schreiben. Ein, zwei Ereignisse führten noch zu ein paar Nachzügler-Artikeln. Die Frequenz der Besuche ließ jedoch generell nach und die Interessen verlagerten sich in andere Richtungen. Neue Autoren zu finden, die inhaltlich dabei bleiben, gelang leider nicht. Jetzt ist das Blog nur noch eine Erinnerung. Da es aber sehr viele Menschen gibt, die Interesse an der Stadt haben, köchelt die Facebook-Seite zum Blog nach wie vor. Drei bis vier Leute posten dort, wenn sie etwas im Netz zur Stadt finden oder wenn ihnen ein bestimmtes Thema begegnet. Ich bin einer davon. Aber viel mehr als Netzfundstücke sollte man nicht erwarten.

Der Abstand zur Stadt wurde deshalb groß, weil du Eisenhüttenstadt gen Berlin verlassen hast.
Ja, das war in den späten 1990ern. In Eisenhüttenstadt gibt es ja keine Universität. Und der Hunger nach Welt war am Ende auch stärker, als die Liebe zur Heimat. Anfangs bestand mein Umfeld in Berlin übrigens weitgehend aus anderen Menschen, die Eisenhüttenstadt Richtung Berlin verlassen hatten. Es gab eine Art Eisenhüttenstadt-Diaspora und vielleicht gibt es sie immer noch. Letztlich verschwindet ja fast jede Generation nach dem Abitur nahezu vollständig zum Studium. Und da man in Berlin fast alles fand, vielleicht auch noch findet, was man als junger Mensch zur Entfaltung braucht, blieben viele gleich dort hängen. Übrigens auch, weil es doch sehr nah an Eisenhüttenstadt ist.

Wo erinnert dich Berlin am meisten an deine Heimatstadt?
Architektonisch gibt es einige Ecken, die fast so aussehen, wie die frühe Planstadt. Johannisthal, einige Blöcke an der Ostseestraße, die Gegend hinter dem Hochhaus an der Weberwiese oder auch das Quartier um den Auerpark im Friedrichshain sind sehr de-ja-vu-geeignet.

Hast du mal überlegt, wie dein Leben verlaufen wäre, wenn du in der Stadt geblieben wärst? Würdest du heute im Stahlwerk arbeiten?
Für meine konkrete Biografie wäre das wohl keine Option gewesen. Das Stahlwerk stand kurz vor der Schließung und meine persönlichen Vorlieben hatten rein gar keinen Bezug zur Metallurgie. Hätte die DDR Bestand gehabt, wäre ich dort vielleicht gern Bibliothekar geworden. Die DDR hielt das Bibliothekswesen in großen Ehren und selbst wenn der Buchmarkt gefiltert war, wurde er doch besonders in den späten 1980ern richtig spannend.

Was vermisst du in der Ferne an Eisenhüttenstadt?
In Berlin kann man noch nicht wirklich von Ferne reden, denn der Regionalexpress fährt ja in guter Frequenz hin. Generell vermisse ich die Weite, die man in der Umgebung der Stadt findet. Wald, See, Fluss, Feld. Die Stadt selbst habe ich besonders in den Jahren des Bloggens derart verinnerlicht, dass ich sie immer in ausreichender Dosis abrufen kann. Egal wo ich bin.

Und was hat dir, als du noch in Eisenhüttenstadt warst, besonders gefehlt?
Im Nachgang hat mir vermutlich die Weltläufigkeit gefehlt. In meiner Jugend war ich sehr subkulturorientiert – Skateboarding, Rap, Graffiti. Das war für die Gegenwart in der ostdeutschen Provinz um 1992 in keiner Form Mainstream. Das Internet gab es so noch nicht und insofern herrschte ein großer Mangel an Vorbildern, Material und Orientierung. Wider Willen waren wir eine sehr kleine Gruppe von – naiven – Vorreitern, die es in der Stadt nicht ganz so leicht hatte, da zu exotisch und bei Ausflügen in die Hotspots dieser Szenen, wie Berlin, Dresden, Leipzig, teils auch Rostock, immer so ein bisschen wie staunende Lieschen vom Land wirkte. Die Entwicklung war in diesen Bereichen im Vergleich doch sehr verzögert. Die lebendigeren Szenen in Frankfurt/Oder waren da der naheliegende Anlaufpunkt und ein bisschen das Scharnier zum großen Geschehen.

Wie oft bist du heute noch in der Stadt?
Eher selten. Am Ende werden es noch drei bis vier Besuche im Jahr sein.

Eingeschränkte Öffnungszeiten, Foto: Alexandra Wehrmann

Und wie ist es, aus Berlin, das von allem viel zu viel bietet, in eine Stadt zu kommen, die, sagen wir es mal vorsichtig, mit ihrem Angebot nicht unbedingt überfordert? Genießt man die Langeweile?
Ehrlich gesagt: ja. Ich gehe ja nicht mit der Erwartung nach Eisenhüttenstadt, dass ich dort Clubben werde. Für mich ist Eisenhüttenstadt ein Ort tiefer und verinnerlichter Vertrautheit. Wenn ich hinfahre, fahre ich in meine Biografie. Und mehr erwarte ich auch nicht.

Tom Hanks hat sich offenbar nicht gelangweilt. Du hast es schon erwähnt, er war zwei Mal in Eisenhüttenstadt. Was genau hatte er dort zu tun?
Es gibt zumindest das Gerücht, dass es um ein Placescouting für ein Filmprojekt ging. Aber vielleicht war er nur von der Idee und der stadtgewordenen Geschichtlichkeit des Sozialismus der DDR fasziniert. Er ist ja nicht der einzige Amerikaner, dem es so ging und geht.

Er mochte die Stadt offenbar sehr. Bei einem Auftritt in der David Letterman Show bezeichnete er Eisenhüttenstadt als „hinreißenden Ort“.
Nun ja. Vermutlich ein exotischer Ort. Er war ja jeweils nur ein paar Stunden da, es war also eher so etwas, wie für uns ein Tagesbesuch, sagen wir mal, in Venedig. Natürlich ist es beeindruckend. Aber auch nicht mehr als ein unverbindliches Gondeln an der Oberfläche.

Womit wirbt das Stadtmarketing Eisenhüttenstadt abgesehen von dieser Begebenheit?
Offen gesagt weiß ich das nicht. Meine Begegnungen mit dem Stadtmarketing waren immer nur sehr punktuell. Als es noch die schönen Ansichtskarten von Rüdiger Südhoff zur Stadt gab, habe ich mir häufiger welche gekauft. Zum Glück in größerer Zahl, denn die aktuellen Ausgaben entsprechen nur noch sehr bedingt meinem Anspruch an eine gelungene Postkartenkultur. Das ist aber ein anderes Thema.
Persönlich würde ich beim Stadtmarketing konsequent beziehungsweise noch konsequenter die Karte der ersten sozialistischen Stadt spielen. Und zwar nicht aus Nostalgie, sondern unter bewusster Betonung der Widersprüchlichkeiten, Brüche und Irrwege parallel zu der Tatsache, dass für viele trotzdem ein sehr gelungenes Leben möglich war, auch ein besseres im Vergleich zu ihren Elterngenerationen. Nach 1990 war Eisenhüttenstadt schließlich, wie sich heute zeigt, eine durch und durch postmoderne Erscheinung. Hier könnte man großartige Narrative erstellen und vermitteln.

Geringes Interesse an Kunst und Kultur, Foto: Alexandra Wehrmann

Als wir im Juni durch Eisenhüttenstadt gingen, bemerkte mein Begleiter treffend: „Viel Raum für Zwischennutzung“. In der Tat verfügt Eisenhüttenstadt über das, was vielen anderen Städten, gerade im Westen, abgeht: Freiraum. Eigentlich ein Segen für Kulturschaffende. Nutzt die Stadt ihre diesbezüglichen Potenziale?
Leider nein. Es ist auch nicht leicht. Ich hatte ja die wunderbare Gelegenheit, während der 7. Berlin Biennale einige Dinge in Eisenhüttenstadt als Außenposten mit zu erleben und zu gestalten. Es gab einen guten Artikel dazu auf ZEIT online. Das Problem war dabei zweischneidig. Einerseits ist das Interesse in der Stadt an zeitgenössischer Kunst und Kultur sehr gering. Andererseits ist das wirkliche Interesse an der Stadt nur bei sehr wenigen Künstlern ausgeprägt. Pawel Althamer war da eine große Ausnahme. Allerdings kennt er als Kind Warschaus ja auch den Rahmen solcher Orte in aller historischen und gesellschaftlichen Komplexität. Viele der westlich geprägten Künstler, die wir hier aktivieren wollten, wussten nicht genau, was sie hier sollten und hatten Besseres in Berlin zu tun. Die Stadtverwaltung selbst habe ich als sehr aufgeschlossen erlebt. Sie ist kein großer Impulsgeber, leider zwangsläufig auch kein großer Geldgeber, aber sie unterstützt, wo sie kann. Wir hatten zum Beispiel kostenfrei mehrere Künstlerwohnungen in bester Lage und einen sehr schönen Entfaltungsraum in der Straße der Republik.

Geschlossen: Tanzbar Nr. 1, Foto: Alexandra Wehrmann

Eine Disko gibt es auch. Wie darf man sich die vorstellen?
Vermutlich sehr aufregend. Ich selbst war allerdings das letzte Mal um 1997 dort. Außerdem wechselt nun wohl der Betreiber. Es gab übrigens mal einen fantastischen Technoclub namens „Spektrum“ in Eisenhüttenstadt. Zu dem kamen sogar Leute aus Berlin. Er ging dann den Weg aller guten Technoclubs und wurde, sofern ich mich richtig erinnere, behördlich geschlossen, als es am schönsten war. Von diesem Glanz ließ sich wenig in die verbliebene Diskothek retten.

Die ZEIT titelte in einem Beitrag über Eisenhüttenstadt aus dem Jahr 2012 „Eine Stadt wartet auf ihre Pointe“. Wie könnte die aussehen?
Die Pointe könnte sein, dass die Stadt trotz allem eines Tages so hip wird, dass die vielen freien Räume von freien Geistern besetzt und besiedelt werden. Ironisch ist ihre Entwicklung von der einst jüngsten und zukunftsgewandtesten Stadt Deutschland zur überalterten Schrumpfstadt bereits jetzt. Aber eine andere Pointe wäre mir lieber.

Wo siehst du die Stadt in 20 Jahren?
Das Stahlwerk ist ein Industriemuseum, die Planstadt ist ein Freiluftmuseum, alle Plattenbauten sind abgerissen, einige tausend Rentner leben in abgewohnten Fertighäusern und einigen frischen Seniorenheimen.

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