Kein Chichi. Nur Düsseldorf.

Nikolai Szymanski (Stabil Elite) im Interview – „Vielleicht führt er Krieg gegen Atlantis“

Stabil Elite, Foto: Stephan Machac

Es muss nicht immer Campino sein, der mit politischen Wissbegierden konfrontiert wird. Stabil Elite kann man zum Beispiel auch mal fragen. Schließlich haben die vier Düsseldorfer ihre am 2. März startende Tour „Obama Forever Tour“ genannt. Was halten sie von seinem Nachfolger im Präsidentensessel und dessen Kapriolen? theycallitkleinparis hat bei Stabil-Elite-Mitglied Nikolai Szymanski nachgefragt.

Eure in einigen Tagen startende Tour heißt „Obama Forever“. Inwiefern versteht sich Stabil Elite eigentlich als politische Band?

Wir sind nicht direkt eine politische Band, in irgendeinem programmatischen Sinne. Aber wir setzen uns durchaus auch künstlerisch mit politischen und gesellschaftlichen Motiven auseinander. Der Titel der Tour ist natürlich auch lustig gemeint. Etwas Galgenhumor, bei dem es weniger um die Person Obama geht – kein US-Präsident ist ein Heiliger – als um die Ikone, das Symbol für mehr Vernunft und Zusammenhalt.

Der amerikanische Präsident hat sich ja seit seinem Amtsantritt schon einige Schoten geleistet. Welche hat dich am meisten amüsiert?

Das ist ein andauernder Prozess. Ich glaube, wir haben die Pointe noch vor uns.

Im Zusammenhang mit Trump wird häufig darüber spekuliert, ob eine solche Figur auch hierzulande gewählt werden könne. Könnte sie?

Momentan vielleicht nicht, aber grundsätzlich ja. Auf jeden Fall. Und dieser Gefahr sollte man sich bewusst sein. Die Menschen sind verpflichtet, darüber nachzudenken, wen sie wählen. Auch über die Konsequenzen. Die Präsenz der AfD ist doch schon schrecklich genug.

Deine Prognose: Wo ist Trump in einem Jahr?

Keine Ahnung. In der Badewanne wahrscheinlich. Vielleicht passiert gar nicht mehr so viel, bestimmt ist bei ihm irgendwann die Luft raus. Oder er führt nächstes Jahr Krieg gegen Atlantis oder den Mars. Alles ist möglich. Yes we can.

Am 22.3. gastieren Stabil Elite im Rahmen ihrer Tour in Düsseldorf. Die Location ist allerdings noch streng geheim.

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