Kein Chichi. Nur Düsseldorf.

theycallitkleinbukarest #5

Foto: Alexandra Wehrmann

Money, money, money

Die rumänische Währung heißt Leu, Mehrzahl Lei und kommt im Alltag erfreulicherweise fast ohne Münzen aus. Ein Leu entspricht in etwa 25 Cent. Vier Lei also einem Euro. Auf große Scheine – und groß fängt in Rumänien bereits ab 100 Lei an – reagieren die Rumänen in aller Regel ablehnend bis allergisch. Erste Begegnung am Flughafen. Große Scheine frisch aus dem Geldautomaten gezogen. Wir wollen Fahrkarten kaufen für den Bus in die Stadt. Kosten: unter 10 Lei. Wir schieben der Frau am Fahrkartenschalter einen 100-Lei-Schein rüber. Würde man bei uns bestenfalls eine leicht genervte Regung im Gesicht entdecken, ist unser rumänisches Gegenüber regelrecht wütend. Nein, diesen Schein wird sie uns nicht wechseln. Auf gar keinen Fall. Wir wollen angenehme Gäste sein, ihr keinen Ärger machen und zahlen daher mit Karte – eine Szene, die sich während unseres Aufenthalts in diversen Variationen wiederholen sollte. Was kann man denn jetzt kaufen für die Scheinchen, die neben Papier – auch das dürfte Rumänien ziemlich exklusiv haben – auch aus Plastik bestehen? Ein paar Beispiele. Für zwei Lei bekommt man eine Dose Cola (in ländlichen Regionen ist deren Light- bzw. Zero-Version übrigens oft nicht zu haben). Für einen Leu bekommt man eine köstliche frisch gebackene Brezel vom Straßenstand. Ein Abendessen in Bukarest kostet zwischen 50 und 60 Lei. Toilettenbenutzung ist übrigens, wie gut informierte Touristen aus Österreich zu berichten wussten, fast immer umsonst. Aber Toiletten, zumindest sofern sie denn öffentlich sind, sind ein Thema für sich.

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