Kein Chichi. Nur Düsseldorf.

Schmuck im Puff – Alles ist käuflich

Foto: Alexandra Wehrmann

theycallitkleinparis bleibt dem Thema Rotlicht vorerst treu. Stand am vergangenen Donnerstag noch Düsseldorfs Pflaster der Laster, die Mintropstraße, im Mittelpunkt, geht es heute um jene Freudenhäuser, die einst als die niveauvollsten der NRW-Kapitale galten: die an der Rethelstraße. Die Häuser, in denen lange Zeit Bert Wollersheim das Sagen hatte, sind bereits seit vergangenem Jahr geschlossen. Hier soll in Zukunft kein horizontales Gewerbe mehr geduldet werden. Am 23.4. öffnet Haus Nummer 77 zum letzten Mal seine Türen für den – harhar – Kundenverkehr. Offeriert werden allerdings weder Blow Jobs noch Bondage-Spiele oder Rudelbumsen, sondern – Pretiosen. Unter der Überschrift „Fürchtet euch nicht“ entern 14 Schmuckgestalter das ehemalige Etablissement. Und natürlich gilt auch hier, ganz wie in alten Zeiten: Alles ist käuflich. Neben dem Geschmeide steht übrigens auch das gesamte Interieur des ehemaligen Bordells zum Verkauf. Wer also für seinen „Hobby“-Keller noch eine neue Bestimmung sucht, könnte hier fündig werden.

23.4., 14-22 Uhr, Rethelstr. 77, Düsseldorf

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