Kein Chichi. Nur Düsseldorf.

Ein Leben in der Subkultur

Foto: Danielle de Picciotto

Im West-Berlin der späten 1970er Jahre gab es drei Fernsehkanäle. Mitternacht war Sendeschluss, danach kam weißes Rauschen. Dieser fehlende Input sei ein guter Nährboden für Kreativität gewesen, findet Alexander Hacke. Hacke war gerade 14, als er in Blixa Bargelds Klamottenladen „Eisengrau“ abhing. Kurz darauf schmiss er die Schule und schloss sich den Einstürzenden Neubauten als Gitarrist an. Bis heute ist er Mitglied der Band, hat allerdings längst auf Bass umgesattelt. Mit den Neubauten ist Hacke aber noch lang nicht ausgelastet. Er spielt in diversen Bands, ist als Solo-Musiker aktiv und komponiert Musik für Theater und Film. So zeichnete er u. a. für den Soundtrack von Fatih Akins „Gegen die Wand“ verantwortlich. Aber auch jenseits der Musik hat Hacke viel zu erzählen. Davon zeugt seine Mitte Oktober erschienene Autobiografie „Krach – Verzerrte Erinnerungen“ (Metrolit). Darin berichtet er von der Kreuzberger Hausbesetzer-Szene, dem Aufstieg der Neubauten und seiner Zeit mit Christiane F.
3.11., 19:30 Uhr, zakk, Düsseldorf

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