Kein Chichi. Nur Düsseldorf.

This must be under water love

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Foto: Pandji Vasco Dagama

Die Nordmolukken liegen am Ende der Welt, im indonesischen West Halmahera. Sie gelten als eines der schönsten Tauchgebiete der Erde. Entsprechend viele Unterwasser-Sportler reisen in die entlegene Region. Auch Eko Supriyanto war fasziniert von der Schönheit der Korallenriffe, von den geschmeidigen Bewegungen der Fischschwärme – und wusste dennoch, dass viel im Argen ist unter Wasser. Der indonesische Choreograf, der in der Vergangenheit unter anderem Teil von Madonnas „Drowned World“-Tour war, ließ sich inspirieren. Er schuf die Bühnenarbeit „Cry Jailolo“, die im Oktober im Düsseldorfer tanzhaus NRW zu sehen ist. Die traditionellen Legu Salai-Tänze des in der Region ansässigen Sahu-Stammes bilden den tänzerischen Ausgangpunkt von Supriyantos Arbeit. Ihr Hauptmerkmal ist ein unablässiges Stampfen der Füße. Die Choreografie für sieben junge Tänzer hat eine eindeutige Botschaft. Sie ist ein Mahnmal gegen die Zerstörung der Ozeane. In Jailolo, einer Hafenstadt in West Halmahera, ist sie besonders massiv.

9.+10.10., jeweils 20 Uhr, tanzhaus NRW, Düsseldorf, am 10.10. mit Aftershow-Workshop und Publikumsgespräch

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