Kein Chichi. Nur Düsseldorf.

Eva Kurowski im Bürgerhaus Bilk – Singende Jazzhausfrau

Eva Kurowski, Foto: H. Hoffmann

Dass Eva Kurowski Humor hat, steht außer Frage. Schließlich bezeichnet sie sich selbst als „größte singende Jazzhausfrau“. Kurowski ist 1,82 Meter groß und damit größer als mancher Künstler, mit dem sie schon gearbeitet hat. Mit Helge Schneider machte sie in der Vergangenheit genauso gemeinsame Sache wie mit Tim Isfort oder dem 2010 verstorbenen Christoph Schlingensief. Kurowski ist ein Tausendsassa, ein Hans Dampf in allen Genres. Songwriterin, Schauspielerin, Jazz-Sängerin und Autorin in einer Person. 2012 erschien im Rowohlt Verlag ihre wunderbare Autobiografie „Gott schmiert keine Stullen“, in der sie von ihrer Jugend im Ruhrgebiet und ebenda in einer hippieesken Künstlerfamilie erzählt. Die Kurowskis fahren zum Nacktbaden ins sozialistische Jugoslawien, organisieren Ostermärsche und boykottieren – Ehrensache! – Coca-Cola. Von all dem berichtet Eva am 30.8. bei ihrem Gastspiel im Bürgerhaus Bilk, das vermutlich mit Rücksicht auf den „Tatort“ bereits um 18 Uhr beginnt. Zu den literarischen Häppchen werden als Reminiszenz an den Buchtitel Leberwurststullen gereicht. Und gesungen wird natürlich auch. Begleitet vom Pianisten Dirk Balthaus, bringt Eva Kurowski Eigenkompositionen dar. Jazz-Chansons in deutscher Sprache, immer ein bisschen ironisch und mit reichlich Ruhrgebietscharme.
30.8., 18 Uhr, Bürgerhaus Bilk, Düsseldorf

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